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Google hat zu hohe Bargeldreserven

Google hat zu hohe Bargeldreserven angesammelt und muss deshalb bei der US-Börsenaufsicht SEC eine Sondergenehmigung einholen, um nicht als Anlagefonds behandelt zu werden. Wie das 'Wall Street Journal' (Freitagsausgabe) unter Berufung auf eine Eingabe des Unternehmens an die SEC meldet, würde Google seine Finanzreserven gerne breiter streuen. Doch damit fiele das Unternehmen unter ein altes Börsengesetz von 1940 und würde wie ein Fonds behandelt.

Der Grund: Von den im jüngsten Quartalsbericht genannten 14,4 Milliarden Dollar Vermögen des Unternehmens werden 4 Milliarden in Bargeld und 5,8 Milliarden in börsengängigen Wertpapieren gehalten. Laut dem "Investment Company Act of 1940" ist ein Unternehmen, das 40 Prozent seiner Mittel in bestimmten Wertpapieren hält, jedoch als Aktienfonds zu behandeln.

Das würde bedeuten, dass Google unter stark erweiterte Offenlegungs- und Geschäftsführungsregeln fallen würde. Und genau das will der Webindexbetreiber vermeiden. "Google stellt hiermit fest, dass das Unternehmen nicht mit Aktien handelt und auch nicht in sie investiert oder reinvestiert", heißt es in dem Schreiben an die SEC. Um dies zu untermauern, gibt das Unternehmen an, "nur zur Förderung seines Kerngeschäfts im Bereich Internet und Medien" Gelder anzulegen und auch nicht kurzfristig spekulativ tätig zu sein.

Bislang ist noch unklar, ob Google die Sondergenehmigung erteilt wird, entsprechende Anfragen kommentierte die SEC nicht. Sollte dies nicht der Fall sein, will Google einen Investment-Mix finden, der sicherstellt, dass das Unternehmen nicht als Aktienfonds eingestuft wird.

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